Fragen & Antworten
zum Thema Trauer

Wenn ein lieber Mensch stirbt und die Trauer in unser Leben tritt, stellen wir uns oft ähnliche Fragen. Ich gebe hier einen kurzen Überblick zur Orientierung. 
Gerade in der ersten Zeit der Trauer möchten und können die meisten Menschen gar nicht so viele Informationen aufnehmen. Das ist ganz normal.

Weil ich das weiß, sind die Fragen & Antworten kurz und klar formuliert. 

Trauer ist unsere Fähigkeit mit einem Verlust umzugehen. Sie ist die ganz normale emotionale Reaktion auf einen Verlust. 

Trauer ist ein ein Prozess, der individuell verläuft und der vor allem Zeit und Geduld braucht. 

Trauer hilft uns mit der einschneidenden Veränderung umzugehen und unser Leben neu auszurichten. Wenn wir um einen Menschen trauern, zu dem wir eine intensive und sinnerfüllte Beziehung hatten, so hilft uns die Trauer uns mit dem Verlust auseinander zu setzen und diesen letztlich in die eigene Biographie zu integrieren. 

Trauer ist eine individuelle Mischung von vielen Gefühlen, die oft ambivalent sind und sich schnell abwechseln können.

 

Trauer bleibt ein Leben lang, aber sie wandelt und verändert sich. Der Verlust gehört nun zum Leben dazu.

Es wird immer Tage und Momente geben, an denen wir auch nach Jahren noch traurig sind. Das ist völlig normal. 

Der große Schmerz geht mit der Zeit – die Trauer bleibt: Als Verbindung zum Verstorbenen, mit dem wir durch Erinnerungen und in Liebe verbunden bleiben. 

Du bist nicht verrückt, aber deine Welt ist ver-rückt, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist aus dem Gleichgewicht geraten. Manche Menschen erleben eine hohe Intensität vieler unterschiedlicher Gefühle und Reaktionen in der Trauer, die sie vorher noch nicht kannten. Man kennt sich nicht mehr, fühlt sich fremd und hat Angst verrückt zu werden. Ja, das ist noch völlig normal. Und es geht vorbei. Die eigene Welt kommt mit der Zeit wieder ins Gleichgewicht. 

Vielleicht kennst du sie auch, die Trauerdemenz: Du kannst dir fast nichts mehr merken, vielleicht kannst du dich auch nicht mehr gut konzentrieren.

Auch das gehört zu der ver-rückten Welt dazu. Viele Trauernde kennen Trauerdemenz, auch diese ist normal und geht vorrüber.

 

Nein, in der Trauer gibt es kein richtig oder falsch. Jeder Mensch reagiert anders und braucht etwas anderes. 
Alles, was DIR hilft, ist richtig. Frage dich: Was tut DIR jetzt gut?
Das kann jeden Tag, jeden Moment unterschiedlich sein. Und das ist vollkommen richtig! 

Das Immunsystem ist in der Trauerzeit geschwächt, ganz normal. Viele Trauernde sind schnell erschöpft, müde und anfälliger für Infektionen. 
Trauer kann Herzschmerz auslösen – im wahrsten Sinne des Wortes. Bei manchen Menschen reagiert der Magen-Darm-Trakt, andere haben Kopf- oder Muskelschmerzen. Auch Schlafstörungen und Appetitlosigkeit + Gewichtsabnahme können normal sein. 

Die körperlichen Symptome sind sehr individuell. Die Liste hier ist daher nicht vollständig und gibt nur eine Orientierung.

Wichtig ist es die körperlichen Symptome in Verbindung mit der Trauer im Blick zu haben und ggf. einen Arzt zu konsultieren. Vor allem dann, wenn sie nach einer gewissen Zeit nicht besser oder sogar schlimmer geworden sind.

Wenn man die aktuelle Trauerforschung zu Rate zieht, dann gibt es für Trauer kein Ende, denn es ist gesund und normal eine Verbindung zum Verstorbenen aufrecht zu erhalten, ihm einen neuen guten Platz zu geben. Der heftige allumfassende Schmerz geht irgendwann – wann das sein wird, ist individuell.  

Ja, wir können mit den Verstorbenen in Verbindung bleiben. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, sehnen die meisten sich nach Verbindung zu ihm/ihr. 

Paradox der Trauer 

Wir verlieren diese Verbindung, wenn wir nicht gut mit uns selbst verbunden sind. Wann geschieht das? Wenn wir schlecht schlafen, wenig essen, erschöpft sind, unsere Gedanken endlos kreisen, wenn wir Kontakte vermeiden oder uns ständig ablenken.

In deinem Trauerprozess und in der Trauerbegleitung geht es daher auch um die eigene Stabilität und um Selbstfürsorge. Eine gute Verbindung mit dir schafft eine gute Verbindung zu deinem lieben Menschen. Diese Verbindung erlebt jede/r anders, individuell und besonders.

Bei Trauer nach Suizid muss man nicht nur mit dem plötzlichen Tod und einem Chaos an Gefühlen zurecht zu kommen, sondern auch die Entscheidung des Anderen akzeptieren, die dieser in endgültiger Form für sich und sein Leben getroffen hat. Oft sind im Trauerprozess Wut, Schuld und/oder Scham ein Thema. Die Warum-Frage beschäftigt sehr viele Trauernde nach Suizid. Allerdings geraten die Trauernden häufig aus dem Blick des Umfelds, weil das Augenmerk allzu sehr auf der Todesursache liegt. So wird die Trauer hinter dem Warum, dem Wie und der Hilflosigkeit oder Tabuisierung gar nicht gesehen. Das kann für Trauerende sehr belastend sein und den eigenen Trauerprozess blockieren.

 

Trauerbegleitung kann helfen, um nicht in der Trauer stecken zu bleiben. Die Todesursache steht für mich in der Begleitung nicht im Vordergrund – sondern DU in deiner Individualität und mit deiner Trauer. Es ist Tod. Es ist Trauer. Auch bei Suizid. Bei mir geht es zuerst um DICH. Wisse dabei aber auch, dass ich offen mit dir über Suizid rede, wenn du es möchtest, und dass es bei mir kein Tabu gibt.

Wenn du zwischen 20 und 50 Jahren jung bist, gehörst du zu dem Club der jung verwitweten Männer und Frauen.

Bei mir bist du genau richtig, wenn du jung verwitwet bist und Hilfe in der Trauer suchst.

  • Wenn du das Gefühl hast mit deiner Trauer alleine nicht klar zu kommen.
  • Wenn Freunde und Familie dich nicht so unterstützen können wie du es brauchst.
  • Wenn die Trauer dich einholt und du merkst, dass du doch Unterstützung brauchst. 
  • Um Hilfe in der Trauer zu bekommen und nicht darin stecken zu bleiben.

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Wenn ein lieber Mensch stirbt und die Trauer in unser Leben tritt, stellen wir uns oft ähnliche Fragen. Ich gebe hier einen kurzen Überblick zur Orientierung. 
Gerade in der ersten Zeit der Trauer möchten und können die meisten Menschen gar nicht so viele Informationen aufnehmen. Das ist ganz normal.

Weil ich das weiß, sind die Fragen & Antworten kurz und klar formuliert. 

Trauer ist unsere Fähigkeit mit einem Verlust umzugehen. Sie ist die ganz normale Reaktion auf einen Verlust. 

Trauer ist ein ein Prozess, der individuell verläuft und der vor allem Zeit und Geduld braucht. 

Trauer hilft uns mit der einschneidenden Veränderung umzugehen und unser Leben neu auszurichten. Wenn wir um einen Menschen trauern, zu dem wir eine intensive und sinnerfüllte Beziehung hatten, so hilft uns die Trauer uns mit dem Verlust auseinander zu setzen und diesen letztlich in die eigene Biographie zu integrieren. 

Trauer ist eine individuelle Mischung von vielen Gefühlen, die oft ambivalent sind und sich schnell abwechseln können.

 

Trauer bleibt ein Leben lang, aber sie wandelt und verändert sich. Der Verlust gehört nun zum Leben dazu.

Es wird immer Tage und Momente geben, an denen wir auch nach Jahren noch traurig sind. Das ist völlig normal. 

Der große Schmerz geht mit der Zeit – die Trauer bleibt: Als Verbindung zum Verstorbenen, mit dem wir durch Erinnerungen und in Liebe verbunden bleiben. 

Du bist nicht verrückt, aber deine Welt ist ver-rückt, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist aus dem Gleichgewicht geraten. Manche Menschen erleben eine hohe Intensität vieler unterschiedlicher Gefühle und Reaktionen in der Trauer, die sie vorher noch nicht kannten. Man kennt sich nicht mehr, fühlt sich fremd und hat Angst verrückt zu werden. Ja, das ist noch völlig normal. Und es geht vorbei. Die eigene Welt kommt mit der Zeit wieder ins Gleichgewicht. 

Vielleicht kennst du sie auch, die Trauerdemenz: Du kannst dir fast nichts mehr merken, vielleicht kannst du dich auch nicht mehr gut konzentrieren.

Auch das gehört zu der ver-rückten Welt dazu. Viele Trauernde kennen Trauerdemenz, auch diese ist normal und geht vorrüber.

 

Nein, in der Trauer gibt es kein richtig oder falsch. Jeder Mensch reagiert anders und braucht etwas anderes. 
Alles, was DIR hilft, ist richtig. Frage dich: Was tut DIR jetzt gut?
Das kann jeden Tag, jeden Moment unterschiedlich sein. Und das ist vollkommen richtig! 

Das Immunsystem ist in der Trauerzeit geschwächt, ganz normal. Viele Trauernde sind schnell erschöpft, müde und anfälliger für Infektionen. 
Trauer kann Herzschmerz auslösen – im wahrsten Sinne des Wortes. Bei manchen Menschen reagiert der Magen-Darm-Trakt, andere haben Kopf- oder Muskelschmerzen. Auch Schlafstörungen und Appetitlosigkeit + Gewichtsabnahme können normal sein. 

Die körperlichen Symptome sind sehr individuell. Die Liste hier ist daher nicht vollständig und gibt nur eine Orientierung.

Wichtig ist es die körperlichen Symptome in Verbindung mit der Trauer im Blick zu haben und ggf. einen Arzt zu konsultieren. Vor allem dann, wenn sie nach einer gewissen Zeit nicht besser oder sogar schlimmer geworden sind.

Wenn man die aktuelle Trauerforschung zu Rate zieht, dann gibt es für Trauer kein Ende, denn es ist gesund und normal eine Verbindung zum Verstorbenen aufrecht zu erhalten, ihm einen neuen guten Platz zu geben. 

Der heftige allumfassende Schmerz geht irgendwann – wann das sein wird, ist individuell.  

Ja, wir können mit den Verstorbenen in Verbindung bleiben. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, sehnen die meisten sich nach Verbindung zu ihm/ihr. 

Paradox der Trauer 

Wir verlieren diese Verbindung, wenn wir nicht gut mit uns selbst verbunden sind. Wann geschieht das? Wenn wir schlecht schlafen, wenig essen, erschöpft sind, unsere Gedanken endlos kreisen, wenn wir Kontakte vermeiden oder uns ständig ablenken.

In deinem Trauerprozess und in der Trauerbegleitung geht es daher auch um die eigene Stabilität und um Selbstfürsorge. Eine gute Verbindung mit dir schafft eine gute Verbindung zu deinem lieben Menschen. Diese Verbindung erlebt jede/r anders, individuell und besonders.

Bei Trauer nach Suizid muss man nicht nur mit dem plötzlichen Tod und einem Chaos an Gefühlen zurecht zu kommen, sondern auch die Entscheidung des Anderen akzeptieren, die dieser in endgültiger Form für sich und sein Leben getroffen hat. Oft sind im Trauerprozess Wut, Schuld und/oder Scham ein Thema. Die Warum-Frage beschäftigt sehr viele Trauernde nach Suizid. Allerdings geraten die Trauernden häufig aus dem Blick des Umfelds, weil das Augenmerk allzu sehr auf der Todesursache liegt. So wird die Trauer hinter dem Warum, dem Wie und der Hilflosigkeit oder Tabuisierung gar nicht gesehen. Das kann für Trauerende sehr belastend sein und den eigenen Trauerprozess blockieren.

 

Trauerbegleitung kann helfen, um nicht in der Trauer stecken zu bleiben. Die Todesursache steht für mich in der Begleitung nicht im Vordergrund – sondern DU in deiner Individualität und mit deiner Trauer. Es ist Tod. Es ist Trauer. Auch bei Suizid. Bei mir geht es zuerst um DICH. Wisse dabei aber auch, dass ich offen mit dir über Suizid rede, wenn du es möchtest, und dass es bei mir kein Tabu gibt.

Wenn du zwischen 20 und 50 Jahren jung bist, gehörst du zu dem Club der jung verwitweten Männer und Frauen.

Bei mir bist du genau richtig, wenn du jung verwitwet bist und Hilfe in der Trauer suchst.

  • Wenn du das Gefühl hast mit deiner Trauer alleine nicht klar zu kommen.
  • Wenn Freunde und Familie dich nicht so unterstützen können wie du es brauchst.
  • Wenn die Trauer dich einholt und du merkst, dass du doch Unterstützung brauchst. 
  • Um Hilfe in der Trauer zu bekommen und nicht darin stecken zu bleiben.

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