Suizidalität

Dieser Beitrag enthält Theorie zum Thema Suizidalität. Was zunächst trocken klingen mag, ist meiner Ansicht nach sehr lehrreich, wichtig und hilfreich.
Denn wer verstehen, erkennen und helfen will, braucht Wissen.

Phasenmodell nach Pöldinger

Die Entwicklung einer suizidalen Handlung teilt Pöldinger in 3 Phasen ein:


1) Erwägung
Der Suizid wird erwägt und durchdacht. Der/die Betroffene gibt verdeckte Hinweise und Appelle. In dieser Phase überwiegt noch der Lebenswille, jedoch wird die eigene Situation häufig als ausweglos wahrgenommen.
Diese Phase kann Tage oder auch Jahre dauern.

2) Ambivalenz
Lebenswille und Selbstzerstörung ringen innerlich miteinander. Die Betroffenen ziehen sich zurück aus dem sozialen Leben. Der Suizid wird häufig offen angekündigt.
Entgegen des landläufigen Mythos „Wer darüber spricht, bringt sich nicht um.“, werden übrigens 80% aller Suizide angekündigt.
Diese Phase dauert ein paar Tage oder Wochen.

3) Entschluss
Der innere Entschluss wirkt entlastend und nach außen wirkt der/die Betroffene oftmals ruhig, gelassen, manchmal sogar fröhlich. Das kann vom Umfeld leicht falsch interpretiert werden. Der/die Betroffene trifft in dieser Phase konkrete Vorbereitungen für den Suizid. Innerlich überwiegen die Todesgedanken.
Diese Phase dauert im Durchschnitt 24 Stunden, kann aber auch nur wenige Stunden dauern.
Schon gewusst: Bei Selbstgefährdung ist in dieser Phase ein Anruf bei der Polizei und eine Zwangseinweisung in die Psychiatrie legitim.

Quelle: Skript Institut C. Mahr, Prüfungsvorbereitung HP Psychotherapie

Bildquelle: pixabay

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Das Schicksal brachte mich nach dem Tod meines Mannes auf den Weg zur Trauerbegleiterin

 

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